Hermann Hesse: Friedrich Hölderlin. Dokumente seines Lebens

Hinter diesem Buch steht eine kleine Geschichte: Hermann Hesse konzipierte 1924 zusammen mit seinem Neffen, dem Philologen und Musikwissenschafter Karl Isenberg, eine Buchreihe unter dem Titel Merkwürdige Geschichten und Menschen, die Lebensgeschichten verschiedener Dichter aus dem – im weitesten Sinne – romantischen Umkreis präsentieren sollte. Unter den Vorzustellenden waren Novalis, die Geschwister Brentano und eben…

Thomas Knubben: Hölderlin. Eine Winterreise

Hölderlin nicht erfahren, sondern ergehen: Am 6. Dezember 1801 brach nicht nur Seume zu seinem Spaziergang nach Syrakus auf; an jenem Tag (oder am Tag darauf, ganz genau weiss man es nicht) machte sich auch Friedrich Hölderlin auf. Nicht nach Syrakus zwar, und auch wenn er ebenso zu Fuß unterwegs war wie Seume, war seine…

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher: Ästhetik (1832/33) / Über den Begriff der Kunst (1831-33)

Er hat – auch parallel zu Hegels Ästhetik-Vorlesungen – immer mal wieder an der Universität Berlin über dieses Thema gelesen. Aber obwohl er ein paar Mal über Ästhetik las, hat Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher zu Lebzeiten nichts davon veröffentlicht. Im vorliegenden Buch haben wir seine Notizen zu einer kleinen Vortragsreihe Über den Begriff der Kunst…

Reinhard Horowski: Hölderlin war nicht verrückt

Eigentlich hatte ich den französischen Germanisten Pierre Bertaux schon wieder vergessen. Vor allem dessen zweites Werk zu Hölderlin – das auf Deutsch ganz simpel Friedrich Hölderlin hieß und hierzulande 1978 zum ersten Mal erschienen war – vor allem dieses Werk also hatte seinerzeit doch einiges Rumoren in der germanistischen Landschaft verursacht. Bertaux behauptete doch nichts…

Friedrich Heinrich Jacobi: Schriften zum transzendentalen Idealismus

Interessant, interessant … Da wehrt sich Jacobi im Aufsatz David Hume über den Glauben oder Idealismus und Realismus. Ein Gespräch gegen die Interpretation, die ich seinem zwei Jahre älteren Werk Über die Lehre des Spinoza in den Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn gab: Er habe nie David Hume als seinen Lehrer in Sachen ‘Sprung…

Herbert Pietschmann: Die Spitze des Eisbergs +++abgebrochen+++

Ein Buch von Pietschmann habe ich bereits besprochen, dieses vorliegende scheint eine etwas trivialere Kopie zu sein. Und diesmal habe ich auch widerstanden und das Buch aus zeithygienischen Gründen nicht zu Ende gelesen. Da das Buch offenkundig für eine breitere Leserschaft konzipiert wurde, sind auch die metaphysischen Anwandlungen leichter als solche identifizierbar. Aber der Ansatz…

Briefe von und an Hegel. Nachträge zum Briefwechsel, Register mit biografischem Kommentar, Zeittafel

Herausgegeben von Friedhelm Nicolin. Hamburg: Felix Meiner, 3. völlig neu bearbeitete Auflage 1981. (= Philosophische Bibliothek 238b). Das Buch stammt bereits aus einer Zeit, als man seine Klassiker zwar noch in Leinen mit Fadenheftung gebunden, aber schon nicht mehr mit farbigem Oberschnitt versehen hat, und als ein Lesebändchen noch nicht als nec plus ultra der…

Briefe von und an Hegel. Dokumente und Materialien zur Biografie

Herausgegeben von Friedhelm Nicolin. Hamburg: Felix Meiner, 3. völlig neu bearbeitete Auflage 1977. (= Philosophische Bibliothek 238a). Das Buch stammt bereits aus einer Zeit, als man seine Klassiker zwar noch in Leinen mit Fadenheftung gebunden, aber schon nicht mehr mit farbigem Oberschnitt versehen hat, und als ein Lesebändchen noch nicht als nec plus ultra der…

Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen. Dritter Teil: Phänomenologie der Erkenntnis

Zwischen dem hier vorliegenden dritten Teil der Philosophie der symbolischen Formen und dem zweiten liegen 4 Jahre, der erste ist gar 6 Jahre früher erschienen (1929 – 1925 – 1923). Diese lange Entstehungszeit merkt man vor allem dem dritten Teil an – im Grossen und Ganzen zu dessen Vorteil. Allerdings könnte man sagen, dass die…

Briefe von und an Hegel 1823-1831

Herausgegeben von Johannes Hoffmeister. Hamburg: Felix Meiner, 1. Auflage 1954; 3., durchgesehene Auflage 1969. (= Philosophische Bibliothek 237) Das Buch stammt aus einer Zeit, als man seine Klassiker in Leinen mit Fadenheftung und farbigem Oberschnitt gebunden hat, als aber ein Lesebändchen noch nicht als nec plus ultra der Buchausstattung galt. Dafür wurden die Bücher für…