Friedrich Heinrich Jacobi: Kleine Schriften I. 1771-1783

Mit Band I der Kleinen Schriften – also im Großen und Ganzen jener Texte, die es nicht zu eigenem eigenen Buch geschafft haben (eine Ausnahme finden wir) – gewinnt Jacobi an Profil für den heutigen Leser. Während die ersten drei Bände der kritischen Werkausgabe seine philosophischen Auseinandersetzungen mit dem Spinozismus einerseits, dem transzendentalen Idealismus andererseits…

Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais: Briefe ohne Nadeln

Beaumarchais war der Mann zwischen zwei Stühlen. Manchmal setzte er sich absichtlich dazwischen, ebenso oft aber nicht. Aus bürgerlichem Hause (sein Vater war Uhrmacher, ein Beruf, den auch Beaumarchais ausübte) wurde er von Ludwig XV. geadelt. Er war Hofbeamter, fiel in Ungnade, konnte sich rehabilitieren, indem er als französischer Agent in London eine Schmähschrift gegen…

Antoine de Rivarol: Vom Menschen. Gedanken und Maximen, Portraits und Bonmots

Rivarol: Das ist der Mann, der für die Aufklärung zu spät gekommen ist; der Mann, der um einer Pointe willen auch seinen Freund (seinen Vater, seinen Bruder, seinen Sekretär) bloss stellte; der Mann, der zwischen Stuhl und Bank fiel und darauf hin beschloss, daraus eine Tugend zu machen. Man kennt ihn heute vor allem als…