Stanisław Lem: Summa technologiae

Technologie ist das wichtige Wort dieses theoretischen Werks des polnischen Schriftstellers Stanisław Lem. Er legt hohen Wert darauf, dass dieses Buch nicht Science Fiction sein soll – nicht einmal in dem Sinn, dass hier mit großer Phantasie mögliche technische Entwicklungen geträumt werden. Im Gegenteil: Was Lem will, ist eine Interpolation der gegenwärtigen Technik in die…

Richard von Schirach: Die Nacht der Physiker

Richard von Schirach (Sinologe) ist der jüngste Sohn von Baldur von Schirach, dem Reichsjugendführer, der in Nürnberg zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Seine Beziehung zu ihm beschreibt er in „Der Schatten meines Vaters“ (ich habe das Buch (noch) nicht gelesen), das von der Kritik mit viel Lob bedacht wurde. Im vorliegenden Buch schildert er…

Steven Pinker: Aufklärung jetzt

Das Buch kann man als eine Art Fortsetzung von Pinkers Bestseller Gewalt betrachten, es verfolgt einen ähnlichen Ansatz und kommt ebenso wie dieses zum Schluss, dass die zahlreichen Weltuntergangsszenarien sich aus den zur Verfügung stehenden Daten nicht ableiten lassen. Pinker bricht eine Lanze für ein aufgeklärtes Leben, für Bildung, Fortschritt (ein unter Philosophen ganz und…

Walter Krämer: Die Angst der Woche

Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung sind nicht jedermanns Sache, sie haben mit Mathematik zu tun und werden schon deshalb scheel angesehen. Krämer meint sogar, ein „Innumeratentum“ in Deutschland feststellen zu können (das Buch behandelt fast ausschließlich die deutschen Verhältnisse, vieles aber lässt sich sicher auf andere westliche Länder übertragen, obschon der Autor darauf hinweist, dass die Panikmache…