Vor mir liegt ein ziemlich großes und entsprechend schweres Trumm von einem Buch: 17x25x5 cm groß und 1300 Gramm schwer. Es handelt sich um einen dieses Jahr (2025) herausgekommenen Sonderband aus der Reihe Utopien in der Science Fiction oder Wiederentdeckte Schätze der deutschsprachigen Science Fiction, die seit ein paar Jahren beim Hirnkost-Verlag in Berlin erscheint, und deren…
Schlagwort: Voltaire
eig. François-Marie Arouet, 1694-1778
Rudolf Carnap / Otto Neurath: Briefwechsel
Rund 675 Seiten umfasst das vorliegende Buch – und dabei beinhaltet es noch nicht einmal den vollständigen Briefwechsel zwischen Rudolf Carnap und Otto Neurath. Es ist 2024 beim Verlag Felix Meiner in Hamburg erschienen, und das gibt dann auch schon die Auswahlprinzipien vor. Es sind die reichlich vorhandenen philosophischen Bemerkungen in diesem Briefwechsel, die im Zentrum…
Simone de Beauvoir: La Vieillesse [Das Alter]
Gegen Ende letzten Jahres (d.i.: 2024) machte in Deutschland ein in einem renommierten deutschen Verlag erschienenes Büchlein über das Thema Alter Furore. Wenn ich das richtig verstanden habe, mauserte es sich gar in den letzten paar Wochen des Jahres zum Jahresbestseller. Die Autorin ist eine deutsche Komikerin, die von Zeit zu Zeit im Fernsehen auch…
Guy de Maupassant: Le Horla
Vor mir liegt ein schmales Büchlein von rund 150 Seiten, dessen vollständiger Titel lautet: Le Horla et autres nouvelles fantastiques. Six nouvelles. Es ist erschienen als N° 22 in der Reihe Biblio Collège beim Verlag Hachette in Paris. Ich werde meine Ausgabe noch genauer vorstellen; dieses Aperçu zerfällt in zwei Teile – einmal spreche ich über…
Lukian: Hermotimos oder Lohnt es sich, Philosophie zu studieren?
Während ich ungeduldig auf den vierten Band der Lukian-Gesamtausgabe Peter von Möllendorffs wartete (und noch warte – er war einmal auf Dezember letzten Jahres versprochen), fiel mein Blick auf das vorliegende Buch. Es ist ebenfalls herausgegeben, übersetzt und erläutert durch Peter von Möllendorff, erschienen aber bereits im Jahr 2000 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt….
Meta Klopstock geborene Moller: Briefwechsel mit Klopstock, ihren Verwandten und Freunden. Erster Band ~ 1751 bis 1754
1950 ging der Nachlass Friedrich Gottlieb Klopstocks in den Besitz der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg über. Bei der Katalogisierung fand sich auch ein Konvolut mit Briefen von und an Margareta (genannt Meta) Moller, die Klopstocks erste Frau werden sollte. Klopstock war in den 1950ern noch eine feste Größe im deutschen Dichter-Parnass. Das Konvolut interessierte also…
Witold Gombrowicz: Trans-Atlantik
1939 wird der 34-jährige polnische Schriftsteller Witold Gombrowicz eingeladen, die Jungfernfahrt auf dem neuesten polnischen Transatlantik-Passagierschiff mitzumachen. Ziel der Reise ist Buenos Aires, wo man denn auch wohlbehalten ankommt. Dort aber erreicht Crew und Passagiere die Hiobsbotschaft: Hitler-Deutschland hat Polen überfallen. Fast alle beschließen, sofort zurück zu reisen, um irgendwie nach Polen zu kommen. Gombrowicz…
Leopold von Sacher-Masoch: Venus im Pelz
Sacher-Masoch war auf dem Höhepunkt seiner schriftstellerischen Karriere kein ganz Unbekannter mehr. Seine Werke wurden gelesen und auch von anderen Schreibenden geschätzt, gerade in Frankreich, der Heimat des Naturalismus. Victor Hugo und Émile Zola hielten viel von ihm; Henrik Ibsen formte seine Frauen (auch) nach dem Vorbild der Frauengestalten Sacher-Masochs. Eine Reise Sacher-Masochs nach Paris…
Johann Gottfried Herder: Briefe. Fünfter Band. September 1776-August 1788
In Band 4 der Herder’schen Briefe hatten wir gesehen, wie Herder nach Weimar umgezogen war und sich dort langsam einlebte. Wir hatten uns auch gefragt, ob er Weimar als vorübergehende Station in seinem Leben betrachtete, dorthin also vor allem gezogen war, um aus der für ihn immer unangenehmeren Situation in Bückeburg wegzukommen, oder ob er…
Frank Martinus Arion: Doppeltes Spiel
Curaçao – natürlich nicht der (meiner Meinung nach grauslich schmeckende) Likör, der gar nichts mit der Insel zu tun hat – ist der Schauplatz dieses Romans von 1973. Er soll damals der erste gewesen sein, bei dem wirklich alle Haupt- und Nebenfiguren von dunkler Hautfarbe waren. Frank Martinus Arion war selber Schwarzer und stammte aus…