Die Horen. Jahrgang 1797. Achtes Stück

Stücke wie dieses machen, dass der Leser sehnsüchtig nach dem Platz schielt, den das Buchzeichen mittlerweile im letzten Band des Reprints einnimmt – um seufzend festzustellen, dass da immer noch ein paar hundert Seiten auf ihn warten. Aber was sein muss, muss sein – legen wir los: Als erstes Die Geisterinsel. Ein Singspiel in drei…

Die Horen. Jahrgang 1797. Fünftes Stück

N° 5/1797 der Horen ist ein eher durchschnittliches Stück. ‘Durchschnittlich’ bezogen auf die Horen selber – weder ragt diese Nummer aus den übrigen heraus, noch ist sie so schlecht, dass man versucht ist, eine Literaturpolizei zu gründen und zu rufen. Als erstes finden wir Lenz’ Waldbruder weitergeführt. Allerdings wird in dieser Fortsetzung klar, warum Lenz…

Die Horen. Jahrgang 1797. Erstes Stück

Drüben, in unserem Forum, in der Leserunde zu den Horen, habe ich vor ein paar Tagen geschrieben: Und was mache ich aus der ersten Nummer des letzten Jahrgangs? Karl Wilhelm Ferdinand von Funcks Robert Guiscard Herzog von Apulien und Calabrien ist brav und bieder. Als einmaliges Zwischenspiel: Meinethalben. Immerhin ist er stilistisch lesbarer als Goethe,…

Die Horen. Jahrgang 1796. Erstes Stück

Nach einem Jahr Horen lässt sich sagen: Schiller hat bisher sein Ziel, eine anspruchsvolle Zeitschrift von, über und mit Literatur und Ästhetik abzuliefern, im Grossen und Ganzen erreicht. Es gab bei den Beiträgen den einen oder andern Ausreisser nach unten oder nach oben, aber Schiller und Goethe konnten in dieser Zeitschrift vieles ablegen, das sie…

Die Horen. Jahrgang 1795. Siebentes Stück

Das Siebente Stück der Horen bringt wieder allerlei Kurzware von unterschiedlicher Qualität. Als erstes ist die Reihe an J. B. Erhard mit seinem philosophischen Aufsatz Die Idee der Gerechtigkeit als Princip einer Gesetzgebung betrachtet. Im Grunde genommen ist es eine auf Kant’scher Grundlage stehende Auseinandersetzung mit Platons Staat. Erhard will nicht so recht Position fassen,…