G. E. R. Lloyd: Greek Science

Naturwissenschaft im antiken Griechenland – so ungefähr würde ich den Titel dieses Buchs übersetzen. (Meine – zugegeben nur flüchtige – Suche nach einer deutschen Übersetzung hat kein Resultat gebracht. Zwar führen einige Bibliotheken im deutschsprachigen Raum Bücher von Lloyd in ihrem Bestand auf, aber keines seiner Werke scheint in einer deutschen Version zu existieren. Auch…

Ernst Haeckel: Die Welträtsel

Haeckel war gegen Ende des 19., zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen Schriften, die sich offenbar irgendwo im Graubereich zwischen Populärwissenschaft und Populärphilosophie tummelten, und in denen er seine Weltanschauung des Monismus progagierte, recht bekannt. Mauthner, ein anderer Populärwissenschafter und -philosoph jener Zeit, nimmt des öfteren Bezug auf ihn. Und obwohl sie beide in…

Wilhelm Nestle: Vom Mythos zum Logos

Vom Mythos zum Logos beschreibt nach Wilhelm Nestle die Entwicklung des antiken griechischen Denkens von der Zeit Homers bis hin zu den Sophisten – Sokrates exklusive. Das hat – dagegen verwahrt er sich explizit und zu Recht – nichts mit Nietzsches berühmtem Diktum vom “Dionysischen und Apollinischen” zu tun, wie er überhaupt den Altphilologen Nietzsche…

Robert Burton: The Anatomy of Melancholy. The First Partition

Zu Robert Burtons Zeit (der Engländer lehrte und lebte von 1577 bis 1640 – praktisch ausschliesslich an der Oxford University) war “Melancholie” die Bezeichnung jenes Krankheitsbildes, das später “Depression” genannt wurde, noch später “bi-polare Störung”. Burton allerdings fasst den Begriff “Melancholie” sehr weit und subsummiert darunter praktisch alle Formen von madness. Burton war ein Gelehrter,…