Vergesst Winnetou!

Durch die von Giesbert Damaschke ‘gemanagte’ Mailing-Liste zu Karl May bin ich auf diese Sendung des SWR2 aufmerksam gemacht worden. Ursprünglich auf der Bühne aufgeführt (als ich das erste Mal auf der SWR2-Seite war, fand man dort noch einen 10-minütigen Mitschnitt einer Aufführung, der ist unterdessen weg), hat man daraus eine fast eine Stunde dauernde…

Tilmann Lahme: Die Manns. Geschichte einer Familie

Sandhofer hat – was so oft nicht der Fall zu sein pflegt, eine “absolute Leseempfehlung” ausgesprochen, eine Empfehlung, die ich mir zu Herzen genommen habe. Und ich schließe mich seinem Urteil an: Sehr gut lesbar, dazu anregend, sich mit den einzelnen Mitgliedern der Familie intensiver auseinanderzusetzen und mit äußerst gediegenem Hintergrundwissen geschrieben. Und es ist…

Tilmann Lahme: Die Manns

Untertitel: Geschichte einer Familie. Tatsächlich gelingt Tilmann Lahme hier so etwas wie die Kubatur der Kugel. Indem er fast nur die Mitglieder der Familie Mann in eigenen Briefen oder Tagebuchauszügen zu Wort kommen lässt, haben wir so etwas wie eine Autobiografie von uns – eine Autobiografie von 8 Personen gleichzeitig. Indem er seine Auszüge klug…

100 Jahre Karl-May-Verlag

(Vorbemerkung: Es handelt sich hier um ein paar erste Gedanken, die ich mir gemacht habe als Einführung zu einem Referat, das ich an den diesjährigen Perry-Rhodan-Tagen in Sinzig hätte halten dürfen. “Hätte”, denn die Convention wurde leider abgesagt. Dass ich den Inhalt bis zur Tagung noch ein paar Mal geändert hätte, ist bei mir selbstverständlich….

Kuno Raeber: Aus dem Nachlass II

Wie ich schon anlässlich des ersten Nachlassbandes von Kuno Raeber feststellen durfte: Es ist immer so eine Sache um den Nachlass eines Autors. So auch mit dem zweiten Band aus seinem Nachlass, betitelt “Gedichte, Prosa, Aufsätze”. Während mir der erste Nachlassband durchaus behagte, um mich bequem Goethe’sch auszudrücken, bringe ich dem zweiten gemischtere Gefühle entgegen….