›Marginalien… 222. Heft

Heft 222 bringt ungefähr dieselbe Mischung aus Verlagsgeschichte, Biografien über / Erinnerungen an Illustratoren und Vereinsinterna wie schon Heft 221. Und auch dieses Heft kann die Wurzeln der Pirckheimer-Gesellschaft in der DDR nicht verleugnen. An Beiträgen, die ein weiteres Publikum interessieren könnten, finden wir: Einen Bericht über eine Ausstellung zum Thema Dada. (Nicht die in…

›Marginalien… 221. Heft

Zumindest für Heft 221 kann ich Entwarnung geben. Was ich bei Heft 220 noch insgeheim befürchtet hatte – nämlich, dass (auf Grund auch der Vereinsgeschichte der herausgebenden Pirckheimer-Gesellschaft) die Marginalien sich vorwiegend bis ausschliesslich mit Verlagsgeschichte, Nachrufen sowie Leben und Wirken von Buchgestaltern und -illustratoren beschäftigen würden, ja mit DDR-Verlagsgeschichte, Nachrufen auf DDR-Persönlichkeiten sowie Leben…

›Marginalien… 220. Heft

Schon letztes Jahr bin ich auf die Pirckheimer-Gesellschaft aufmerksam geworden; dieses Jahr habe ich an der Leipziger Buchmesse Anmeldeformulare mit nach Hause genommen. Diese Formulare lagen dann zugegebenermassen einige Monate bei mir herum, bis ich sie endlich abschickte. Offenbar lagen sie dann auch bei den Verantwortlichen der Pirckheimer-Gesellschaft noch ein paar Monate herum, und so…

Die Horen 12/1797 – mit einem Rückblick auf 3 Jahre “Horen”-Lektüre

Ich mag Die Horen, ehrlich gesagt, nicht mehr mit ins neue Jahr schleppen, und da die letzte Nummer des Jahres 1797 (und allerletzte Horen-Nummer überhaupt) erst im Juni 1798 in Jena ausgeliefert wurde, bin ich so oder so zu früh dran. Und da an der letzten Horen-Nummer auch nicht viel dran ist, kann ich gleich…

Die Horen. Jahrgang 1797. Eilftes Stück

Oktober 1796: Die Horen kränkeln; aus heutiger Sicht wissen wir, dass es im Grunde genommen bereits ihre Krankheit zum Tode ist, der wir beiwohnen. Das fängt damit an, dass auch diese Nummer die Verspätung der letzten nicht einholt; auch die Oktober-Ausgabe 1796 wird erst gegen Ende des Folgemonats in Jena ausgeliefert. Das geht auch mit…

Die Horen. Jahrgang 1797. Zehntes Stück

Schiller scheint Wiedergutmachung leisten zu wollen für die magere Zahl an Beiträgen und Beiträgern (nämlich gerade mal deren drei) der vorher gehenden Horen-Nummer. Weit über ein Dutzend Beiträge und fast eben so viele Beiträger finden wir diesmal. Nicht nur das: Der erste Beitrag des Zehnten Stücks, Laokoon von Aloys Hirt, ist sogar eine kleine Sensation….

Die Horen. Jahrgang 1797. Neuntes Stück

Wer sich angesichts des achten Stücks von 1797 gefragt hat: “Können die Horen noch tiefer sinken?”, wird sich angesichts des neuntens Stücks entsetzt antworten müssen: “Ja, sie können.” Schillers offensichtliche Not, noch Beiträge für sein einstiges Vorzeigeprojekt zusammen zu kratzen, zeigt sich nicht nur am Auslieferdatum (in Jena z.B. erst am 6. Dezember 1797). Sie…

Die Horen. Jahrgang 1797. Achtes Stück

Stücke wie dieses machen, dass der Leser sehnsüchtig nach dem Platz schielt, den das Buchzeichen mittlerweile im letzten Band des Reprints einnimmt – um seufzend festzustellen, dass da immer noch ein paar hundert Seiten auf ihn warten. Aber was sein muss, muss sein – legen wir los: Als erstes Die Geisterinsel. Ein Singspiel in drei…

Die Horen. Jahrgang 1797. Siebentes Stück

Wie schon das Siebente Stück des letzten Jahres: eine äusserst schwach besetzte Nummer. Ich würde das gern auf ein Sommerloch zurückführen; Tatsache ist aber, dass zwar die Beiträge zu diesem Siebenten Stück im Juli und August 1797 an Cotta geschickt wurden, das Stück selber aber erst Mitte September ausgeliefert wurde. Immerhin haben wir, wie im…

Die Horen. Jahrgang 1797. Sechstes Stück

Die Leserunde in unserem Forum zwingt mich, Die Horen beim zweiten Mal ein bisschen langsamer zu lesen, als beim ersten Mal. Das hat den Vorteil, dass ich nun viele kleine Juwele finde, die ich wohl beim ersten Mal überlesen habe. Jedenfalls muss ich meine vorherige Meinung, dass nämlich nach dem ersten Jahrgang (1795) nicht mehr…