Schlagwort-Archive: italienische Literatur

Giacomo Leopardi: Opuscula moralia [Operette morali]

Moralische Werklein – das trifft den Inhalt von Leopardis berühmtesten Werk ziemlich gut. Der Italiener lebte von 1798 bis 1837, wurde also knapp 39 Jahre alt, und war in diesen 39 Jahren beständig krank oder kränklich; man kann also nicht … Weiterlesen

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Giorgio Bassani: The Garden of the Finzi-Continis [dt.: Die Gärten der Finzi-Contini / OT: Il giardino dei Finzi-Contini]

Man kennt wohl eher den gleichnamigen Film Vittorio de Sicas von 1970, der auf dem Roman Bassanis beruht. Allerdings war Bassani über die Verfilmung nur mässig glücklich. Vor allem die Figur des Protagonisten Giorgio schien ihm missglückt, indem der im … Weiterlesen

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Dino Buzzati: Panik in der Scala

Buzzati ist ein Meister darin, ins Alltägliche das Absurde, manchmal Übersinnliche eindringen zu lassen – auf eine leise, unscheinbare Weise, die dann jenen Sog erzeugt, dem sich der Leser kaum noch entziehen kann. Ein Premierenabend in der Mailänder Scala, das … Weiterlesen

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Carlo Emilio Gadda: Die Erkenntis des Schmerzes

Nur selten habe ich mir schwerer getan bei der Beschreibung, Bewertung eines Romanes. „Die Erkenntnis des Schmerzes“ ist ein seltsames Stück Literatur, vielleicht unübersetzbar (aber das vermag ich mangels Kenntnis des Italienischen nicht zu beurteilen), es ist Fragment (zumindest gibt … Weiterlesen

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Dante Alighieri: Vita Nuova

Beim Gedicht-Zyklus Vita Nuova (1292-1295) handelt es sich um jenes Werk Dantes, das ihm rund 10 Jahre später Anlass geben würde für sein philosophisches Werk Convivio. Formal gesehen, haben wir eine Mischform aus Lyrik und Epik vor uns: Die einzelnen … Weiterlesen

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Italo Calvino: Marcovaldo oder Die Jahreszeiten in der Stadt [Marcovaldo ovvero le stagioni in città]

Picaro sein zu müssen in der Literatur des 20. oder 21. Jahrhunderts, ist kein einfaches Schicksal. Till Eulenspiegel konnte seine Spitzbübereien noch ungehindert planen und ungestraft ausführen. (Wenn er auch letzteres vor allem seinen flinken Füssen verdankte.) Spätestens seit dem … Weiterlesen

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Dante Alighieri: Das Gastmahl. Viertes Buch

Warum Dante Alighieri Das Gastmahl nach dem Vierten Buch abbricht, weiss ich nicht. Weder im Vorwort meiner Ausgabe (Philosophische Werke 4/IV, herausgegeben unter der Leitung von Ruedi Imbach, Hamburg: Felix Meiner, 2004), noch im Internet, noch im Text selber, finden … Weiterlesen

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Dante Alighieri: Das Gastmahl. Drittes Buch

Im Dritten Buch seines Gastmahls behandelt Dante Alighieri sein Canzone Amor che ne la mente mi ragiona [Amor, der im Geist mir handelt]. Er fährt hier die ganze Batterie scholastisch-philosophischen Wissens und Denkens auf, um einerseits den Nachweis zu erbringen, … Weiterlesen

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Stefano D’Arrigo: Horcynus Orca

Offen gesagt, kann ich nicht nachvollziehen, wie es all den Feuilletons möglich war, schon kürzeste Zeit nach dem Erscheinen der deutschen Übersetzung von Horcynus Orca das Buch zu besprechen. Ich halte mich für keinen unerfahrenen Leser; um von den Romanen … Weiterlesen

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Dante Alighieri: Das Gastmahl. Zweites Buch

Literaturanalyse, Selbstanalyse, Literaturinterpretation und sogar eine Kosmologie – das alles findet sich im Zweiten Buch von Dante Alighieris Gastmahl. Natürlich dürfen wir uns keine Literaturinterpretation, -analyse oder -kritik im heutigen Sinn vorstellen. Dante orientiert sich in seinem Werk an der … Weiterlesen

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